I'm Jack Sparrow's jar of dirt. [Don't touch me!] (ninnui) wrote in sga_wichteln,
I'm Jack Sparrow's jar of dirt. [Don't touch me!]
ninnui
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Wichtelgeschenk für cedara

Titel: Feeling you
Pairing: Sheppard / McKay
Kategorie: slash, adult, humour
Rating: Nc-17
A/N: cedara hatte sich entweder Teyla/Liz, Sheppard gen oder McShep (mit Sheppard als Empath) gewünscht. Ich hoffe, ich habe die Auflagen erfüllt... ich bin eigentlich nicht der typische McShepper.
Frohe Weihnachten euch allen :D





John Sheppard konnte sich einfach nicht konzentrieren.

Dabei wäre Konzentration jetzt absolut nötig gewesen, um gegebenenfalls dazwischen gehen zu können, falls die Wissenschaftler um ihn herum anfingen, sich gegenseitig an den Hals zu springen.

Dr. Zelenkas technische Ausführungen wurden unterbrochen von einem sporadischen Schnauben aus Dr. Kavanaghs Richtung. Das stachelte den Tschechen dazu an, noch schneller und lauter zu reden (und dabei wild herumzugestikulieren), was wiederum Kavanagh dazu veranlasste, noch öfter und zynischer seine gegenteilige Meinung zu äußern. Gekrönt wurde das Ganze von Dr. Mikos vergeblichen, weil viel zu leisen Versuchen, auch mal was zu sagen.

Worüber stritten sich die Wissenschaftler überhaupt?

~*~*~*~

Anfangs war es John noch nicht schwer gefallen, seiner Umgebung die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Er hatte das Labor, in dem Radek, Rodney und mehrere andere arbeiteten, in ziemlich guter Laune betreten. Die wurde nur dadurch ein wenig getrübt, dass er von Elizabeth gewissermaßen gezwungen worden war, sich mit den Wissenschaftlern über den Ablauf der nächsten Mission zu beraten.

John hatte in die Runde gegrüßt und auf eine schnelle Einigung mit dem wissenschaftlich-technischen Team gehofft.

Nur Rodney war nirgends zu sehen. Mit einer beiläufigen Geste in die Richtung von Rodneys Labortür hatte Dr. Zelenka ihm den Verbleib seines Geliebten angezeigt.

Naja... nicht das Radek wusste, dass Rodney und John seit mehreren Monaten miteinander schliefen. Oder überhaupt, dass es jemand ausser den beiden wusste. Alles zu seiner Zeit.

Eigentlich hatte John damit gerechnet, dass Rodney bei der Besprechung dabei sein würde. Seine Gegenwart hätte die Zeit wahrscheinlich schneller verfliegen lassen.

John konnte nur ahnen, was Rodney da in seinem kleinen Labor eigentlich tat. Er hatte Johns Quartier schon zeitig verlassen, wie jeden Tag der vergangenen Woche, um zu seinem Computer und seiner Forschung zurück zu kehren. Am Anfang danach gefragt, gab Rodney nur vage Antworten und schenkte John ein Lächeln, das Rodneys Äquivalent von „Mach dir keine Sorgen, ich habe alles im Griff“ war. Da die Stadt immer noch in einem Stück war, schien John sich richtig entschieden zu haben, seinem Freund einfach zu vertrauen.

John wusste es auch besser, als an die geschlossene Tür zu klopfen und zum Gespräch dazu zu holen. Rodney konnte mit derlei Störungen nur schwer umgehen, und diesen Unmut bekam jeder zu spüren, der in greifbarer Nähe war. Vielleicht würde er noch während des Gesprächs dazu stoßen.


~*~*~*~

So hatte der Tag begonnen.

Mittlerweile kribbelte es so in Johns Magen, als hätte er einen Jumper in einem steilen Winkel nach oben gezogen und dann beschleunigt. Ein merkwürdiges Gefühl... fast so, wie man sich fühlte, wenn man frisch verliebt war, und die Gegenwart des anderen alles so kribbelig machte...

Mittlerweile hatte Dr. Kavanagh die Diskussion übernommen. Radek schwieg, machte dazu aber ein böses Gesicht. Dr. Miko hatte wohl klugerweise beschlossen, sich aus dem Streit gänzlich raus zu halten, denn sie war in sich zusammen geschrumpft, hatte den Kopf ein wenig eingezogen und wirkte noch kleiner.

All das bemerkte John nur am Rande. Ihm wurde von Minute zu Minute merkwürdiger zumute. Die drei Wissenschaftler waren aber so sehr mit ihren jeweiligen Tätigkeiten beschäftigt, dass sie John gar nicht beachteten.

Eine sanfte Berührung an seinem linken Arm schreckte John aus seinen Überlegungen. Er sah nach links – da stand Dr. Miko und guckte verschreckt zwischen Dr. Zelenka und Dr. Kavanagh hin und her. Sie hatte Johns Verwirrung nicht bemerkt.

John runzelte die Stirn. Die Gänsehaut auf seinem Arm hatte sich noch nicht ganz gelegt, da spürte er eine neue Berührung, diesmal ein sanftes Streicheln über seine rechte Schläfe hinunter zur Wange.

Er wusste, dass auf seiner rechten Seite Dr. Kavanagh stand. John wollte nicht daran denken, dass der Mann vielleicht - - Außerdem konnte er ihn am Rande immer noch reden hören, Kavanagh konnte nicht derjenige sein, der - -

Ein Schauer lief über Johns Rücken. Der Seufzer, den er unterdrückte, drohte ihm zu entwischen, als die Berührung über einen besonders empfindlichen Punkt an seinem Hals glitt. Dann war sie verschwunden.

John zwang sich, die Augen geöffnet zu halten. Da wusste jemand ganz genau, wie er ihn wo berühren musste. Das und Rodneys Abwesenheit ließen in Johns vernebeltem Gehirn nur einen Schluss zu: Er war es, auf welche Art auch immer, der hier, während John in einer wichtigen Besprechung steckte, ein Spiel mit ihm spielte.

Und John war nichts lieber, als dabei mit zu machen.

Er hob die Hand, um sich Gehör zu verschaffen, während gleichzeitig eine unsichtbare Hand seine Wirbelsäule vom Hals bis zu seinem unteren Rücken nachzeichnete, nur um direkt vor Johns Hintern zu verschwinden.

Mit einem lauten „Hey!“ verschaffte sich John Gehör. Die drei Wissenschaftler sahen ihn teils entnervt, teils überrascht an.

„Entschuldigen Sie mich.“ Unverbindlich lächelnd sah er in die Runde und nickte den dreien zu, bevor er sich umdrehte und das Labor mit schnellen Schritten verließ.

Sein Quartier erreichte John im Laufschritt. Die Hand sorgte dafür.

~*~*~*~

John lag auf seinem Bett, und zum ersten Mal seit Monaten machte es ihm nichts aus, dass er dabei voll bekleidet war.

Zu der einen Hand, die ihn auf dem Weg zu seinem Quartier gnadenlos mit Streicheleinheiten gequält hatte, hatte sich eine zweite gesellt.

John wünschte sich, jetzt einen Blick auf seine Geliebten werfen zu können. Mehr noch, er wollte sehen, wie Rodney diese Dinge mit ihm tat.

Die Hände streichelten mit geisterhaft kleinen und zarten Bewegungen Johns Hals hinab über seine Brust. Die Berührungen, so winzig und sanft sie auch waren, hatten ihn bereits dermaßen erregt, dass sich seine Brustwarzen gegen das Material seines Hemdes spannten.

Mit einer raschen Bewegung zog er es über seinen Kopf und warf es achtlos beiseite. So schnell er konnte, streifte sich John auch die Hose über die Hüften und ließ sie auf den Boden fallen.

Die Hände hatten ihre Tätigkeit zu keinem Zeitpunkt unterbrochen. John warf den Kopf zurück und stöhnte. Diese ärgerlich sanften Liebkosungen machten ihn noch wahnsinnig.

Als John begann, sich mit seinen ohnehin verfügbaren Händen über die Brust zu streicheln, um das erregende Gefühl noch zu verstärken, zogen sich die Geisterhände plötzlich zurück.

John öffnete die Augen und erwartete beinahe, Rodney mit einem spöttischen Lächeln über sich gelehnt zu sehen.

Er war allein. Zumindest konnte er niemanden sehen. Aber das spöttische Lächeln – er konnte es fühlen.

John legte seine Hände artig auf die Bettdecke neben sich und wartete. Er wusste nicht genau, worauf eigentlich – vielleicht darauf, dass sein Geliebter ihm die Eigeninitiative verzieh und ihn wieder –

Ohne jede Vorwarnung waren die Liebkosungen auf Johns Haut wieder da, und noch fiel intensiver als zuvor, so schien es ihm.

John lehnte er sich zurück und schloss mit einem Seufzen die Augen. Seine Hände griffen die Bettdecke unter ihm, während Rodneys Geisterhände über Johns Körper huschten und seinen Geliebten langsam, aber sicher an den Rand brachten.

Mit sanften Bewegungen strichen die Geisterhände über Johns Bauch, seine Hüften, seine Oberschenkel – allein Johns steifes Glied ließen sie mit ihren Streicheleinheiten aus.

John ließ ein tiefes Grummeln hören. Er atmete tief ein und aus, soweit es seine Erregung zuließ. Wie lange wollte Rodney ihn denn noch quälen? John war sich sicher, dass er sofort und hart kommen würde, wenn Rodney ihn nur endlich erlösen würde. Er wand sich auf dem Bett hin und her. Vielleicht konnte er so an eine der Bewegungen der Hände herankommen und –

Wieder spürte John Rodneys Belustigung. Seine Lippen verzogen sich zu einem trockenen Grinsen. Dann besann er sich eines besseren.

Er lag ganz still und konzentrierte sich auf seinen Geliebten, der mehrere hundert Meter weiter damit beschäftigt war, ihn zu erregen und zu befriedigen. Das Lächeln auf seinem Gesicht wurde weiter, ernsthafter und voller Zuneigung.

„Ich liebe dich!“ Ob er diese Worte tatsächlich gesprochen oder nur gedacht hatte, wurde nebensächlich, als er Rodneys Antwort spürte.

Johns Hüften hoben sich vom Bett und den Händen entgegen, als sie mit fließenden Bewegungen sein hartes Glied streichelten.

Immer wieder den Namen seines Geliebten rufend und sich hin und her windend kam John, hart und anhaltend.

Schwer atmend sank er zurück und schloss die Augen. Er fühlte sich so befriedigt, aber auch so müde wie nie zuvor.

~*~*~*~

Als John aufwachte, war es draußen bereits dunkel geworden, und die Lichter der Stadt schienen schwach durch sein Fenster.

Seine Erinnerung an das, was vor wenigen Stunden passiert war, kehrte zurück. Er blickte sich um.

Da saß Rodney auf einem Stuhl nahe seines Bettes und sah ihn an. Er lächelte ein wenig. Vielleicht auch verunsichert, John konnte es nicht genau sagen.

‚Wie?’, wollte John fragen, doch stattdessen sagte er das, was er wirklich dachte:

„Danke.“

Und diesmal war es ein Lächeln der Freude, das sich auf Rodneys Gesicht zeigte.



fin
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